Embassament de Bellús, Stausee in Spanien
Das Embassament de Bellús ist ein großes Staubecken, das 1995 erbaut wurde und Wasser aus dem Fluss Albaida speichert. Die Betonmauer erhebt sich über dem Fluss und kontrolliert den Wasserfluss stromabwärts, während sich die Wasseroberfläche in mehreren Richtungen ausbreitet und eine unregelmäßige Form bildet, die von vielen Zuflüssen gespeist wird.
Der Damm wurde 1995 erbaut, nachdem ein großes Hochwasser 1982 die Talsperre Tous zerstört hatte und die Region verwüstete. Dies führte zu Beschlüssen zum Bau einer neuen Staubecken zur Hochwasserkontrolle und Wasserspeicherung während Trockenperioden.
Der Dammbau hat die Landnutzung in der Region grundlegend verändert und prägt bis heute das Alltagsleben der Dorfbewohner. Rund um das Stausee prägen kleine Dörfer wie Benigànim die Landschaft, wo Bewohner nach wie vor von Landwirtschaft leben und traditionelle Bewässerungsgräben nutzen.
Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb der Sommermonate, wenn die Temperaturen milder sind und die Gegend ruhiger ist. Die Gegend bietet Wanderwege und ruhige Plätze zum Ausruhen, daher sollten Sie bequeme Schuhe mitbringen und auf unebenes Gelände vorbereitet sein.
Das Stausee hat eine ungewöhnlich unregelmäßige Form mit vielen Armen, die wie Sterne aussehen und von verschiedenen Zuflüssen aus den Bergen entstanden sind. Diese verzweigte Struktur ermöglicht es, Wasser aus mehreren Quellen effizienter zu sammeln und macht die Landschaft aus verschiedenen Blickwinkeln ständig interessant.
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