Römische Thermen von Alange, Römischer archäologischer Komplex in Alange, Spanien.
Die Thermae von Alange sind eine römische Badanlage mit mehreren Räumen für kalte, warme und heiße Bäder, die durch unterirdische Kanäle verbunden sind. Das System zeigt verschiedene Bereiche für unterschiedliche Badepraktiken und lässt sich gut erkennen beim Durchgang durch die Ruinen.
Die Anlage wurde im 2. Jahrhundert n.Chr. errichtet, als die Römer diese Region kontrollierten und solche Bäder als wichtige öffentliche Einrichtungen bauten. Sie zeigt, wie römische Städte in Hispanien mit modernen Technologien ausgestattet wurden.
Die Bäder zeigen, wie Römer alltägliche Momente mit anderen verbrachten: Man traf sich hier nicht nur zum Baden, sondern auch zum Plaudern und um den Körper zu pflegen. Heute kann man in den verschiedenen Räumen noch nachvollziehen, wie wichtig diese Orte für das gesellschaftliche Leben waren.
Der Zugang ist leicht zu finden und der Ort lässt sich ohne besondere Ausrüstung besuchen, wobei die Pfade durch die Ruinen gut erkennbar sind. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen und genug Zeit zum Erkunden der verschiedenen Räume und unterirdischen Bereiche mitzubringen.
Das Wasser kam aus natürlichen Quellen in der Nähe und wurde über ein ausgeklügeltes Rohrsystem in die verschiedenen Räume verteilt. Dieses Ingenieursystem zeigt, wie gut die Römer Wasser aus der Landschaft nutzen konnten, ohne komplizierte Bauwerke wie Aquädukte zu brauchen.
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