Convent of Jesús Nazareno, Mérida, Gebäude in Spanien
Das Kloster von Jesús Nazareno in Mérida ist ein Steingebäude aus dem 18. Jahrhundert mit einem Innenhof, dessen Säulen aus antiken Fragmenten stammen. Der Komplex besteht aus einer Kapelle, Kreuzgang, Krankensälen und Mönchszellen, die ursprünglich als Krankenhaus konzipiert wurden.
Das Kloster wurde 1724 von der Hospitalier-Ordnung gegründet und begann 1734 seine Arbeit als Krankenhaus. Im 19. Jahrhundert endete seine medizinische Funktion durch Säkularisierungsgesetze, woraufhin es als Gefängnis diente, bevor es 1933 in ein Hotel umgewandelt wurde.
Das Kloster war der Orden der Hospitaliter geweiht und diente lange Zeit dem Schutz von Kranken und Bedürftigen. Sein Name bezieht sich auf Jesus Nazarenus, und diese Verbindung zur religiösen Tradition prägt bis heute die Wahrnehmung des Ortes in der Stadt.
Der Ort ist heute als Hotel der Parador-Kette zugänglich, wobei Besucher den Innenhof und die antiken Säulen auch vom Platz aus kostenlos betrachten können. Der Komplex liegt nah an der Plaza de la Constitución, wo man parken und die übrige Altstadt erkunden kann.
Die Säulen des Innenhofs sind teilweise aus Steinen von römischen und westgotischen Gebäuden gefertigt und tragen noch arabische Kufi-Inschriften mit Gebeten. Diese Überreste zeigen, wie antike Materialien über Jahrhunderte hinweg in der Stadt wiederverwendet wurden.
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