Cornón, Berggipfel im Naturpark Somiedo, Spanien.
Cornón ist ein Bergipfel von etwa 2.194 Metern Höhe in den Kantabrischen Bergen, der sich im Naturpark Somiedo erhebt. Der Berg zeigt steile Hänge und verschiedenartige Gesteinsformationen, die das Gelände prägen.
Der Berg diente seit dem Mittelalter als natürliche Grenze zwischen Asturien und Kastilien und León und markierte die Gebietsaufteilung zwischen den beiden Regionen. Diese historische Funktion zeigt, wie natürliche Landschaften die politischen Grenzen der Vergangenheit bestimmten.
Die Hirten der Region nutzen die Hänge des Berges seit Generationen für ihre Schafzucht in den wärmeren Monaten. Diese alte Praxis prägt bis heute das Landschaftsbild und das Leben der Menschen in Somiedo.
Die Wanderung beginnt in Pola de Somiedo und folgt der gekennzeichneten Route PR-AS-10 mit weißen und gelben Markierungen bis zum Gipfel. Der Weg ist gut beschildert und ermöglicht sicheres Wandern ohne Orientierungsprobleme.
Der Berg liegt etwa 15 Kilometer vom nächsten höheren Gipfel entfernt, was ihn zu einer eigenständigen geografischen Formation in der Bergkette macht. Diese Isolation verleiht ihm eine besondere Bedeutung in der Landschaft, da er sich deutlich von seinen Nachbarbergen unterscheidet.
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