La Cohilla Reservoir, Stausee in Spanien
La Cohilla ist ein Staudamm aus Beton und Stein in der Schlucht von Bejo bei Polaciones, Kantabrien, dessen gewölbte Wand 116 Meter hoch ist. Das Bauwerk speichert Wasser vom Fluss Nansa und wird von steil aufragenden Felswänden aus Gestein aus der Triaszeit umgeben.
Der Damm wurde 1943 begonnen und 1951 nach acht Jahren Bauzeit fertiggestellt, wobei der Fluss Nansa umgeleitet werden musste. Das Projekt verwendete lokale Materialien und war eine Pioniertat beim Bau von modernen Gewölbedämmen in Spanien.
Das Reservoir ist nach dem gleichnamigen Bach benannt, der durch die enge Schlucht von Bejo fließt. Die Gegend wird von Einheimischen geschätzt, die traditionell in enger Verbindung mit Wald und Wasser leben, und der Ort verkörpert die tiefe Beziehung der Region zu ihren natürlichen Ressourcen.
Die Oberseite des Damms ist eine Aussichtsplattform, von der aus man die tiefe Schlucht und den Fluss darunter überblicken kann. Bequemes Schuhwerk ist wichtig, da die Gegend am besten zu Fuß erkundet wird, und der nahe gelegene Cruz de Cabezuela Aussichtspunkt bietet zusätzliche Panoramablicke.
Das Dammprojekt war eines der ersten modernen Gewölbedämmchen in Spanien und wurde von dem Ingenieur Santiago Corral Pérez entworfen, dessen Arbeit bahnbrechend für zukünftige Dammbau-Projekte in der Region war. Der Bau während schwieriger historischer Zeiten mit lokalen Arbeitern und Gefangenen ist noch heute ein wichtiger Teil der lokalen Erinnerung.
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