Edificio Yanduri, Französisch beeinflusster Palast an der Puerta de Jerez, Sevilla, Spanien.
Der Palacio de Yanduri ist ein Palast an der Puerta de Jerez in Sevilla mit französischen Einflüssen und mediterranen Merkmalen. Die Fassade zeigt runde Fenster, Balustraden und einen markanten halbkreisförmigen Bogen am Haupteingang, während das Gebäude heute als Bankenzentrale genutzt wird.
Das Palastbauprojekt der Marquisen von Yanduri begann 1901 unter der Leitung der Architekten Antonio Rey y Pozo und Jacobo Galí y Lassaleta. Der Bau wurde 1904 abgeschlossen und schuf einen bedeutenden Sitz der Adelsfamilie in der zentralen Zone Sevillas.
Der Name des Palastes stammt von den Marquisen von Yanduri, die das Gebäude in Auftrag gaben und hier ihren Sitz hatten. Heute wirkt das Haus mit seinen geschwungenen Fassaden und eleganten Details wie ein Relikt aus einer Zeit großer privater Prachtbauten.
Das Gebäude ist von außen an der Puerta de Jerez sichtbar und leicht zu finden, wobei die markanten architektonischen Details aus der Straße deutlich erkennbar sind. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein privates Bankgebäude handelt, daher ist der Innenzugang begrenzt.
Ein privater Tunnel verband den Palast einst mit dem Real Alcázar durch die Huerta de la Alcoba, was es der Königin Victoria Eugenia ermöglichte, die Markgräfin von Yanduri zu besuchen. Diese geheime Passage ist längst verschwunden, aber sie zeigt die Verbindungen zwischen der Adelsgesellschaft Sevillas.
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