Puerta de Fajalauza, Granada, Mittelalterliches Tor im Albaicin-Viertel, Granada, Spanien
Die Puerta de Fajalauza ist ein Tor innerhalb der alten maurischen Stadtmauer in der Albaicín und verbindet verschiedene Bereiche des Viertels miteinander. Es zeigt traditionelle architektonische Merkmale und dient auch heute noch als Übergang zwischen den engen Gassen des Stadtteils.
Das Tor entstand als Teil der maurischen Befestigungen, die seit dem Mittelalter die Albaicín schützen. Es gewann besondere Bedeutung 1486, als Boabdil nach seiner Freilassung durch die Katholischen Könige hindurchging, um seinen Thron von seinem Onkel zurückzugewinnen.
Das Tor trägt seinen Namen von arabischen Begriffen, die Mandelhainen bedeuten, und spiegelt den starken maurischen Einfluss auf Granadas Architektur wider. Besucher können diese sprachliche Verbindung zur Vergangenheit noch heute in der Gegend erkennen.
Der Zugang befindet sich entlang der Calle San Luis, wo es leicht zu finden ist, wenn man die Gasse hinaufgeht. Bei klarem Wetter bietet die Lage einen schönen Blick auf die Sierra Nevada im Hintergrund.
In den Wänden sind noch heute kleine Löcher sichtbar, wo während des ursprünglichen Baus Holzstreben eingeführt wurden. Diese Details zeigen die mittelalterlichen Bautechniken, die bei der Errichtung der Struktur verwendet wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.