Trevejo, Ortschaft in Spanien
Trevejo ist eine kleine Ortschaft in der Provinz Cáceres in der Sierra de Gata, die auf einem Hügel mit engen, gepflasterten Straßen und Steingebäuden errichtet wurde. Über dem Dorf thront die Ruine eines Schlosses mit Mauern und Türmen aus dem 12. Jahrhundert, von dem aus man Ausblicke über die umliegende Landschaft hat.
Das Dorf wurde in einer Grenzregion gegründet und das Schloss entstand im 12. Jahrhundert als Befestigungsanlage. Im Jahr 1184 übergab König Ferdinand II. von León die Anlage dem Orden der Johanniter, die sie über Jahrhunderte als Verteidigungspunkt gegen Portugal nutzten.
Der Name Trevejo stammt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf die Lage an einer Grenzregion. Das Dorf wird heute von einigen wenigen Bewohnern geprägt, die ihre alten Steinhäuser mit modernen Annehmlichkeiten bewohnen und das Erbe ihrer Gemeinschaft bewahren.
Der Ort ist über eine gute Panoramastraße von nahegelegenen Städten wie Plasencia erreichbar, eine angenehme Fahrt durch die Sierra de Gata. Am Dorf gibt es einen Parkplatz, da die engen Straßen für Autos nicht geeignet sind und die letzte Strecke zum Schloss zu Fuß auf felsigem Untergrund führt.
Unter dem Schloss befinden sich Gräber, die in die Felsen gehauen wurden und aus der westgotischen Zeit stammen, was zeigt, dass dieser Ort bereits seit sehr alten Zeiten besiedelt war. Diese in Stein gehauerten Grabplätze sind heute noch sichtbar und erzählen von den frühesten Bewohnern des Ortes.
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