Valle de Güímar, Landwirtschaftliches Tal an der Ostküste von Teneriffa, Spanien.
Das Valle de Güímar ist ein Agrartal an der östlichen Küste Teneriffas, das sich über mehrere Gemeinden erstreckt und von Schluchten und Vulkanformationen geprägt wird. Die Landschaft zeigt unterschiedliche Höhenlagen mit entsprechend vielfältigen geologischen Strukturen.
Vor der spanischen Besiedlung im 15. Jahrhundert siedelten die Guanche-Menschen in der Gegend, besonders im Chinguaro-Ravine, wo ihr Anführer residierte. Die nachfolgende Kolonisation führte zu grundlegenden Veränderungen der Lebensweise und Landnutzung.
Die einheimischen Bauern bewirtschaften die Terrassenfelder nach alten Methoden und bauen Kartoffeln, Avocados, Bananen und Trauben für die Weinherstellung an. Diese Anbauweise prägt das Landschaftsbild und ist Teil der lokalen Identität.
Der Zugang zu verschiedenen Teilen des Tales ist möglich, aber die Straßen können je nach Regen und Jahreszeit unterschiedliche Zustände aufweisen. Es lohnt sich, bequeme Schuhe zu tragen und die lokalen Wetterbedingungen zu beachten, die zwischen Küste und höheren Lagen variieren.
Eine geschützte Landschaft mit sieben markanten Rückgrat-Rücken durchzieht das Gebiet und schafft eine charakteristische Silhouette. Die vulkanische Reservat Malpaís de Güímar enthält erdgeschichtlich junge Lavafelder, die sich bis zur Küste erstrecken.
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