Ébora, Archäologische Stätte in Sanlúcar de Barrameda, Spanien.
Ébora ist eine archaologische Staette in Sanlucar de Barrameda, die die Reste einer antiken Siedlung in der Naehe der Guadalquivir-Marschen zeigt. Der Fundplatz enthalt Spuren mehrerer historischer Perioden und Kulturen, die sich uber Jahrtausende hinweg im gleichen Gebiet niedergelassen haben.
Das Gebiet war bereits in der Kupferzeit bewohnt und zeigt durchgehende Besiedlung bis in die Eisenzeit, mit staerkeren Spuren roemischer und muslimischer Anwesenheit in spaeterer Zeit. Diese lange Geschichte von Besiedlung und Austausch hat verschiedene Kulturen auf diesem Gebiet hinterlassen.
Der Schatz von Ébora, 1958 entdeckt, zeigt die Kunstfertigkeit alter Handwerker durch 43 Goldstücke, darunter eine Krone mit menschlichen Gesichtern und aufwändig gestalteter Schmuck. Diese Funde vermittle das künstlerische Können und die Handelsverbindungen der antiken Bevölkerung, die an diesem Ort lebte.
Der Fundplatz liegt zwischen Trebujena und den Guadalquivir-Marschen und ist ueber die Strasse zwischen diesen Orten erreichbar. Die wichtigsten Artefakte sind im Archaeologischen Museum von Sevilla zu sehen, wo man detaillierte Informationen zu den Funden erhalten kann.
Bei Ausgrabungen wurde hier ein sehr frueher griechischer Bronzefund entdeckt, eine kleine Delphinfigur, die zu den aeltesten bekannten Beispielen griechischer Kunst in Spanien gehoert. Zusammen mit karthagischen Muenzen und Keramik der Turdetaner zeigt dieser Fund die weiten Handelsnetze und kulturellen Verbindungen dieser antiken Region.
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