Supercomputing and Visualization Center of Madrid, Forschungsrechenzentrum an der Technischen Universität Madrid, Spanien
Das Supercomputing- und Visualisierungszentrum Madrid ist ein Forschungsrechenzentrum an der Technischen Universität Madrid, das sich auf dem Campus Montegancedo befindet. Hier steht die Magerit-Anlage, ein leistungsstarkes Computersystem, das komplexe Berechnungen für Wissenschaft und Datenanalyse durchführt.
Das Zentrum wurde 2004 durch eine Zusammenarbeit zwischen der Technischen Universität Madrid und dem CIEMAT gegründet und bezog 2008 seinen Sitz auf dem Campus Montegancedo. Diese Ansiedlung ermöglichte eine stärkere Fokussierung auf die Forschungsinfrastruktur und machte die Anlage zum Dreh- und Angelpunkt der spanischen Supercomputerressourcen.
Das Zentrum dient als Lernort, wo Forscher und Studenten ihre Fähigkeiten in Rechenwissenschaften durch regelmäßige Kurse und Schulungsprogramme vertiefen können. Besucher können die Arbeitsweise moderner Forschungsteams beobachten, die hier täglich an wissenschaftlichen Fragen arbeiten.
Die Anlage ist für Forscher und wissenschaftliche Institutionen zugänglich, die Zugang über formale Anträge bei dem Zugriffsausschuss des Spanischen Supercomputernetzwerks beantragen können. Die Öffnung für externe Benutzer folgt einem strukturierten Bewerbungsverfahren, das die Qualität und Relevanz geplanter Forschungsprojekte bewertet.
Die Magerit-Anlage war 2011 einer der schnellsten Supercomputer in Europa und verarbeitete Datenmengen für Forschungsprojekte von internationaler Bedeutung. Diese Kapazität machte das Zentrum zu einem Magneten für Wissenschaftler, die an großskaligen Problemen arbeiten.
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