Tubo volcánico de La Corona, Lavaröhre in Haría, Spanien.
Der Tubo volcánico de La Corona ist ein unterirdischer Tunnel, der sich über eine Länge hin durch den Norden von Lanzarote erstreckt und stellenweise Durchmesser von etwa 25 Metern erreicht. Die Struktur zeigt typische Merkmale von Lavaströmen und wurde durch ihre geologischen Besonderheiten zu einem wichtigen Natur- und Touristenziel.
Der Tunnel entstand vor etwa 21.000 Jahren während der letzten Eiszeit, als Lava aus dem La-Corona-Vulkan in Richtung Atlantik floss. Diese geologische Entstehung macht ihn zu einem wichtigen Zeugnis der vulkanischen Geschichte von Lanzarote.
Die beiden touristisch erschlossenen Abschnitte des Tunnels werden als Veranstaltungsorte genutzt, wo regelmäßig Konzerte und Aufführungen unter der Erde stattfinden. Dadurch hat sich dieser unterirdische Raum zu einem Ort entwickelt, an dem Kunst und Natur auf ungewöhnliche Weise zusammentreffen.
Der Zugang zum Tunnel erfolgt durch geführte Touren an speziellen Eingängen, wo Beleuchtung und Sicherheitsmaßnahmen in den zugänglichen Abschnitten installiert sind. Besuchergruppen sollten sich angemessen kleiden, da die Temperatur unter der Erde konstant kühl bleibt.
Ein besonderer Abschnitt des Tunnels, die Túnel de la Atlántida, erstreckt sich etwa 1.600 Meter unter Wasser und ist damit das längste untergetauchte vulkanische Tunnelsegment der Welt. Diese außergewöhnliche Ausdehnung unter dem Meer macht diesen Ort geologisch einzigartig.
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