Puente de Santiago, Balkenbrücke in Pontevedra, Spanien.
Die Santiago-Brücke ist eine Spannbetonbalkenbrücke über den Lérez in Pontevedra, 99 Meter lang und 17 Meter breit. Sie hat zwei Überbauten mit je drei Feldern auf vier Pfeilern; das Mittelfeld spannt 48 Meter, die Seitenfelder 25 Meter. Vier Fahrspuren, Schutzgeländer und zwei Gehwege führen über sie, und sie verbindet die Straße Padre Amoedo Carballo mit der Avenida de Compostela.
Das 1980 vorgestellte Projekt sollte die Burgo-Brücke entlasten, über die die N-550 verlief. Im Juni 1981 begann der Bau durch das Ministerium für öffentliche Arbeiten, der 173 Millionen Peseten kostete. Am 11. September 1983 von Jesús Sancho Rof eingeweiht, wurde die Brücke erst mit der Eröffnung der Avenida de Compostela am 3. Juli 1987 voll nutzbar.
Die Brücke verdankt ihren Namen ihrer Funktion als natürliche Ausfahrtsroute in Richtung Santiago de Compostela, nachdem sie ursprünglich als Dritte Brücke bezeichnet wurde.
Die Brücke ermöglicht eine direkte Verbindung über die N-550-Straße und verwaltet den Verkehr zwischen mehreren Vierteln gut. Fußgänger haben klarausgewiesene Wege auf beiden Seiten der Fahrbahn.
In seinen ersten Jahren hieß die Brücke schlicht Tercer Puente (dritte Brücke); erst nach der Verkehrsfreigabe der Avenida Compostela am 3. Juli 1987 erhielt sie den Namen Santiago, als neue Nordausfahrt der Stadt Richtung Santiago de Compostela und A Coruña.
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