Pontevedra, Gemeinde in der Provinz Pontevedra, Spanien.
Pontevedra ist eine Gemeinde in der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Spaniens und liegt an beiden Ufern des Flusses Lérez. Die acht Stadtteile reichen von der dichten Altstadt bis zu lockerer bebauten Bezirken wie Campolongo oder Monte Porreiro entlang der Hügelketten.
Im 16. Jahrhundert war die Stadt der wichtigste Hafen Galiciens, bis Ablagerungen im Mündungsgebiet den Schiffsverkehr behinderten. In späteren Jahrhunderten verlagerte sich der Handel auf andere Küstenorte, und die Wirtschaft stützte sich zunehmend auf Landwirtschaft und Handwerk.
Der Name leitet sich vom lateinischen 'Pons Veteri' ab, was alte Brücke bedeutet und die frühe römische Siedlung beschreibt. Heute sieht man noch viele Granitbauten und Arkadengänge in der Altstadt, wo Einheimische in den Abendstunden an den Plätzen zusammenkommen.
Die Altstadt ist weitgehend autofrei, sodass man zu Fuß bequem zwischen den Vierteln wechseln kann. Außerhalb der Hauptsaison sind die Straßen weniger belebt, was längere Spaziergänge durch die Randgebiete erleichtert.
In den letzten Jahrzehnten hat die Stadtverwaltung fast das gesamte Zentrum für Autos gesperrt und über 30 Hektar Fußgängerzone geschaffen. Diese Umgestaltung machte die Stadt zu einem europäischen Modell für Verkehrsberuhigung.
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