Carmen de la Fundación Rodríguez Acosta, Kunststiftung und Museum im Stadtteil Realejo, Granada, Spanien.
Der Carmen de la Fundación Rodríguez Acosta ist ein Kunsthaus und Museum im Realejo-Viertel mit weißen Mauern, Zwillingstürmen und mehreren Terrassen auf verschiedenen Ebenen. Das Gebäude liegt in einem ummauerten Garten in der Nähe der Alhambra und verbindet verschiedene Stilelemente in seiner Architektur.
Der Maler José María Rodríguez-Acosta entwarf den Carmen als sein eigenes Atelier auf dem Hügel Mauror neben den Torres Bermejas. Der erste Entwurf stammt von 1916, mit technischer Unterstützung von Ramón Santa Cruz und Modesto Cendoya; Teodoro Anasagasti wirkte 1921 mit, und José Felipe Jiménez Lacal erstellte ab 1924 einen zweiten Entwurf. Rodríguez-Acosta vermachte die Anlage einer 1941 gegründeten Stiftung; 1982 wurden Carmen und Gärten zum Nationalen Historischen Monument erklärt.
Die Fundación zeigt Werke von spanischen Künstlern wie Francisco Pacheco und Alonso Cano, die den künstlerischen Geschmack des Gründers widerspiegeln. Besucher können diese Arbeiten in den Räumen des Hauses sehen und verstehen, was die Familie sammelt und schätzt.
Die Besichtigung erfolgt durch Führungen, wobei besondere Besuche der Bibliothek samstags vorher angemeldet werden müssen. Besucher sollten sich vor der Ankunft über die aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsbedingungen informieren, um sicherzustellen, dass das Haus zugänglich ist.
Der Maler José María Rodríguez-Acosta war selbst der eigentliche Urheber des Bauprojekts, mit technischer Unterstützung der Architekten Ramón Santa Cruz und Modesto Cendoya (erster Entwurf 1916), Teodoro Anasagasti (1921) und José Felipe Jiménez Lacal (ab 1924). Dem ersten Stiftungsrat gehörten Ortega y Gasset, Manuel de Falla und Fernando de los Ríos an.
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