Edificio Castelar, Madrid, Bürogebäude im Stadtteil Salamanca, Madrid, Spanien.
Das Castelar-Gebäude ist ein Bürohaus mit 17 Geschossen an der Paseo de la Castellana, dessen Struktur aus einem transparenten Glasprisma besteht, das auf einem Sockel aus Travertinmarmor aufsitzt. Das Innere ist durch ein zentrales L-förmiges Betonskelett organisiert, das es ermöglicht, die Büroflächen ohne innere Stützpfeiler frei zu gestalten.
Die Architekten Rafael de La-Hoz Arderius und Gerardo Olivares entwarfen das Gebäude 1974 im Auftrag der Banco Coca, wobei der Bau 1986 abgeschlossen wurde. Das Projekt fiel in eine Zeit, in der Spanien sich modernisieren wollte und neue Formen des internationalen Designs zu erkunden begann.
Das Gebäude spiegelt die Designphilosophie der 1970er Jahre wider, mit klaren Linien und einer Fassade aus Glas und Marmor, die das Selbstverständnis eines modernen Madrid verkörpert. Besucher erkennen heute diese Ausdrucksweise in der Art, wie das Gebäude mit seinem Platz umgeht.
Das Gebäude kann vom Paseo de la Castellana aus erreicht werden und ist in der Nähe mehrerer Verkehrsknotenpunkte gelegen, was es leicht zugänglich macht. Besucher sollten beachten, dass dies vor allem ein funktionierender Bürokomplex ist und daher Zutritt zu vielen Bereichen möglicherweise eingeschränkt ist.
Das Gebäude verzichtet auf innere Stützpfeiler und setzt stattdessen auf hängende Deckenplatten, die von dem zentralen Betonskelett gehalten werden. Diese ungewöhnliche Konstruktionsmethode schafft besonders offene und flexible Büroräume, die zu dieser Zeit innovativ waren.
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