Paseo de Cristóbal Colón, Seville, passage de Séville, en Espagne
Der Paseo de Cristóbal Colón ist eine breite Fußgängerpromenade, die sich etwa 770 Meter entlang des Guadalquivir-Flusses erstreckt und die Altstadt mit dem Fluss verbindet. Die Promenade ist mit Bäumen gesäumt, verfügt über Bänke zum Ausruhen, Grünanlagen am Ufer und bietet Blicke auf historische Gebäude wie die Torre del Oro und das Bullenringmuseum auf der gegenüberliegenden Seite.
Die Promenade entstand im 19. Jahrhundert, nachdem Teile der Stadtmauern abgerissen wurden, und erhielt 1892 ihren heutigen Namen zu Ehren von Christoph Kolumbus. Sie ersetzte das frühere Arenal-Gelände, das vom 16. Jahrhundert an als geschäftiger Hafen und Umschlagplatz für Waren aus Amerika diente.
Der Paseo de Cristóbal Colón trägt den Namen des berühmten Seefahrers und erinnert an Sevillas Rolle als wichtiger Hafen während der Entdeckung Amerikas. Hier spiegelt sich die lebendige Kultur der Stadt wider: Einheimische nutzen die breite Promenade zum Spazieren, zum Verweilen auf Bänken und zum Genießen des Flussblicks, besonders an Wochenenden und abends.
Die Promenade ist für alle Altersgruppen leicht zugänglich und bietet einen ebenen, geräumigen Weg zum Spazieren ohne nennenswerte Steigungen oder Hindernisse. Es ist best, in den frühen Morgenstunden oder späten Nachmittagen zu gehen, wenn es ruhiger und kühler ist, besonders während der heißen Sommermonate.
Die Promenade ersetzt das historische Arenal-Gelände, wo einst Schiffe aus Amerika ihre Waren löschten und schwarze Sklaven landeten, wodurch die unsichtbare Geschichte des Sklavenhandels unter den heutigen Bänken und Grünanlagen begraben liegt. Wenige Besucher sind sich bewusst, dass das idyllische Ufer auf Jahrhunderten von Ausbeutung und Menschenhandel erbaut wurde.
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