Casa Peris, Neugotisches Gebäude in der Altstadt, Valencia, Spanien
Casa Peris steht an der Ecke von Caballeros und Borja und verbindet Stein- und Backsteinfassaden mit kunstvoller Verzierung. Das vierstöckige Wohnhaus verfügt über Erkerfenster ab dem ersten Stock und prägt damit die Straßenecke mit seiner charakteristischen Form.
Der Architekt José María Manuel Cortina Pérez entwarf das Gebäude 1897 als Ersatz für ein älteres Haus. Dieses Neubauvorhaben entstand im Kontext der städtischen Umgestaltung Valencias während der Spätphase des 19. Jahrhunderts.
Das Gebäude zeigt eine Mischung aus neugotischen und neomudéjaren Elementen, die an mittelalterliche Architektur erinnern. Diese Stilmischung war bei wohlhabenden Hausbesitzern in Valencia am Ende des 19. Jahrhunderts beliebt und spiegelt den Geschmack der Oberschicht wider.
Das Gebäude befindet sich am zentral gelegenen Knotenpunkt zweier wichtiger Straßen in der Altstadt und ist daher leicht zu Fuß erreichbar. Die Lage auf der Straßenebene ermöglicht einen guten Blick auf die Fassade und deren Details.
Rosa Peris beauftragte den Architekten bewusst, das Gebäude dem Stil des Edificio Cortina I ähnlich zu gestalten. Der Unterschied liegt jedoch in den weniger ausgeprägten byzantinischen Kreuzen, die Casa Peris aufweist.
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