Casa de la Ciutat, Gotisches Verwaltungsgebäude in Valencia, Spanien
Casa de la Ciutat ist ein gotisches Rathaus in Valencia, das mehrere Säle mit Rippengewölben enthielt, darunter den Sala del Consejo und die Halle des Tintenfasses. Die Innenräume waren mit aufwendigen architektonischen Details ausgestattet, die die Bedeutung der städtischen Verwaltung widerspiegelten.
Das Gebäude wurde 1302 errichtet, nachdem König James I. von Aragonien die Genehmigung erteilte, und wurde 1311 unter König James II. erweitert. Ein Feuer im Jahr 1423 beschädigte die Große Ratsstube erheblich und führte zu Umbauten.
Der Name des Gebäudes spiegelt seine Rolle als Sitz der städtischen Verwaltung wider, was bis heute in der Bezeichnung erkennbar ist. Es verkörpert die Bedeutung, die Valencia seiner Stadtverwaltung beimaß und wie diese Institution das städtische Leben prägte.
Das ursprüngliche Gebäude wurde zwischen 1854 und 1860 abgerissen, daher kann man heute die ursprünglichen Innenräume nicht besuchen. Die Verwaltungsfunktionen wurden in ein anderes Rathaus verlegt, sodass sich der Ort nicht als Besucherort mit regulären Öffnungszeiten eignet.
Nach dem Feuer von 1423 wurde eine neue Kammer geschaffen und mit himmlischen Motiven ausgestattet, die der Raum nach seinem Namen verdankt. Ein Jahrhundert später zeigten die Wände des Geheimen Rats eine religiöse Malerei eines bekannten lokalen Künstlers, die biblische Szenen darstellte.
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