Acusa, Archäologische Stätte in Artenara, Spanien.
Acusa ist ein archäologischer Komplex in einem natürlichen Felsmassiv mit mehreren Höhlen, die vertikal in die Felswände eingebettet sind und von tiefen Schluchten umgeben werden. Die Strukturen verteilen sich über verschiedene Ebenen und zeigen die Überreste alter Siedlungen mit bewohnten Höhlen und befestigten Speichern.
Das Gebiet wurde von den ureinwohnenden Kanariern besiedelt, die dort Höhlenwohnungen und Speicheranlagen errichteten, lange bevor Europäer die Inseln erreichten. Später kamen im 14. Jahrhundert Franziskaner in die Nähe, was die Geschichte dieser Stätte mit außereuropäischen und europäischen Perioden verbindet.
Die Höhlen zeigen, wie die Ureinwohner der Kanarischen Inseln lebten, mit handwerklich gefertigten Speichern und roten Pigmentzeichnungen an den Felswänden, die von ihren täglichen Tätigkeiten erzählen. Diese Details lassen sich noch heute in den Felskammern sehen und geben Einblick in das Leben dieser Bevölkerung.
Der Zugang erfolgt über gekennzeichnete Wege, die zu verschiedenen Höhlenabschnitten führen und zwischen zwei Schluchten verlaufen. Gutes Schuhwerk ist wichtig, da das Gelände uneben ist und die Wege stellenweise steil werden.
Innerhalb des Komplexes befindet sich eine Kloster-Höhle mit einer ungewöhnlichen Öffnung direkt über ihrem Eingang, die wie ein Fenster zur Himmelswelt wirkt. Diese besondere Architektur verbindet die spirituellen Räume der Ureinwohner mit der religiösen Nutzung durch später kommende Mönche.
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