Casa Museo del Campesino, Ethnographisches Museum in San Bartolomé, Spanien
Casa Museo del Campesino ist ein ethnografisches Museum, das landwirtschaftliche Geräte, Werkzeuge und traditionelle Ausrüstungen ausstellt, die von Bauern auf den Kanarischen Inseln verwendet wurden. Die thematischen Ausstellungen zeigen, wie Menschen auf Lanzarote ihre Felder bearbeiteten und ihre Tagesaufgaben bewälterten.
Der Künstler César Manrique gründete diesen Museumskomplex 1968, um ländliche Lebensweisen und Farbtechniken auf Lanzarote zu dokumentieren. Die Gründung geschah, um das Wissen um traditionelle Anbaumethoden für zukünftige Generationen zu bewahren.
Die Ausstellung zeigt Gegenstände, die Landarbeiter im Alltag benutzten, von Keramik bis zu Textilien und Werkzeugen. Diese Objekte erzählen von der handwerklichen Tradition und dem Alltag der ländlichen Bevölkerung in dieser Region.
Der Ort bietet Handwerkworkshops an, in denen Besucher Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit zusehen können und selbst an Keramikkursen teilnehmen dürfen. Es ist ratsam, sich Zeit zum Erkunden zu nehmen und mit den Kunsthandwerkern zu sprechen, um mehr über ihre Techniken zu erfahren.
Draußen vor dem Museum steht ein Denkmal für Fruchtbarkeit mit geometrischen Formen, die die landwirtschaftlichen Traditionen von Lanzarote darstellen. Dieses kunstvolle Werk ist ein markantes Zeichen für den Wert, den die Insel dem Landwirtschaftserbe beimisst.
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