Caldera Quemada, Vulkanische Caldera in Tinajo, Spanien
Die Caldera Quemada ist eine kreisförmige Mulde mit steilen Wänden in der nördlichen Region von Lanzarote. Der Kraterboden offenbart mehrere kleinere Vulkanöffnungen und verschiedenfarbige Gesteinschichten, die von wiederholten Eruptionsphasen herrühren.
Die Caldera Quemada entstand durch intensive geologische Aktivität während der Entstehungsphase der Kanarischen Inseln vor Millionen von Jahren. Mehrere Eruptionszyklen prägten diesen Ort und hinterließen die heute sichtbaren Gesteinformationen.
Lokale Geologen führen regelmäßige Feldstudien an der Caldera Quemada durch, um vulkanische Aktivitäten zu überwachen und Daten zu sammeln.
Die beste Zeit zum Besuch ist früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Sonne niedrig steht und die Felsstrukturen ihre Formen deutlich zeigt. Markierte Wanderwege führen zu Aussichtspunkten im Norden und Osten, wo man die Kraterkonfiguration am besten überblicken kann.
Im Kraterinneren lassen sich deutlich verschiedene Farbschattierungen der Gesteine erkennen, die wie vertikale Bänder angeordnet sind. Diese farbigen Streifen sind ein seltenes Merkmal und entstanden durch unterschiedliche Mineralzusammensetzungen bei jeder Eruption.
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