Dinard, Küstenstadt in der Bretagne, Frankreich
Dinard ist eine Küstenstadt in der Bretagne, Frankreich, die sich entlang steiler Klippen und sandiger Buchten erstreckt. Die Uferpromenade verbindet mehrere Strände und führt an Villen aus dem 19. Jahrhundert vorbei, die auf Felsvorsprüngen mit Blick auf das Meer stehen.
Ein Fischerdorf verwandelte sich ab den 1850er Jahren in einen mondänen Badeort, als wohlhabende Besucher aus Großbritannien erste Residenzen errichteten. Bis zum frühen 20. Jahrhundert folgten amerikanische und französische Gäste, die entlang der Küste weitere Villen bauen ließen.
Der Name leitet sich von den keltischen Begriffen für Festung und erhöhten Ort ab, was die Lage auf einer Landzunge unterstreicht. Entlang der Promenaden versammeln sich Spaziergänger zum Sonnenuntergang, wenn die Belle-Époque-Villen im warmen Licht erstrahlen.
Der Ort liegt etwa 25 km von Saint-Malo entfernt und ist über Landstraßen gut erreichbar. Spaziergänge entlang der Küstenpfade bieten sich bei Ebbe an, wenn der Strand breiter wird und Felsformationen sichtbar werden.
Die Bucht zwischen der Stadt und Saint-Malo wechselt bei Gezeiten ihren Wasserspiegel um bis zu 13 Meter, wodurch sich die Landschaft alle sechs Stunden grundlegend verändert. Bei Niedrigwasser entsteht ein breites Watt, auf dem bei gutem Wetter Muschelsammler zu sehen sind.
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