Dambach-la-Ville, Mittelalterliches Weindorf im Bas-Rhin, Frankreich
Dambach-la-Ville ist ein Weindorf im Bas-Rhin, das sich an den östlichen Hängen der Vogesen erstreckt. Das Dorf umfasst mehrere Siedlungsteile und liegt in einer Region mit sanften Hügeln, wo Weinberge das Landschaftsbild dominieren.
Der Ort wird erstmals 1125 als Tambacum erwähnt und entwickelte sich später zu einem bedeutenden Weinzentrum. Im 13. Jahrhundert kam das Dorf unter die Kontrolle des Strassburger Bischofs und erfuhr Wachstum durch die Eingliederung benachbarter Siedlungen.
Das Dorf bewahrt bis heute seine mittelalterliche Struktur mit engen Gassen, die von Fachwerkhäusern gesäumt sind und von Weintraubenskulpturen an den Fassaden zeugen. Der Weinbau prägt das tägliche Leben und das Erscheinungsbild des Ortes, wo Weinkeller und Winzerstuben in den alten Steinhäusern untergebracht sind.
Das Dorf ist am einfachsten zu Fuß zu erkunden, da seine Altstadtgassen für Autos sehr eng sind. Der beste Ausgangspunkt ist der zentrale Dorfplatz, von dem aus alle wichtigen Bereiche in wenigen Minuten erreichbar sind.
Das Dorf ist der größte Weinproduzent in der Alsace und sein Grand Cru Frankstein hat einen hohen Ruf unter Weinkennern. Diese Lage wird wegen ihrer erdigen Noten und der komplexen Aromen geschätzt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.