Quartier Latin, Universitätsviertel in Paris, Frankreich
Das Quartier Latin ist ein Viertel im Zentrum von Paris, das sich über das 5. und 6. Arrondissement erstreckt und zahlreiche Universitätsgebäude, darunter die Sorbonne, sowie enge Gassen mit Cafés und kleinen Läden umfasst. Das Gelände folgt dem natürlichen Gefälle des linken Seineufers, wo alte Steinbauten neben Bäumen und öffentlichen Brunnen stehen.
Die Universität Paris entstand im 12. Jahrhundert und machte das linke Seineufer zu einem Zentrum für Gelehrte aus ganz Europa. Im 20. Jahrhundert blieb das Viertel ein Ort für Debatten und politische Bewegungen, die von den Hörsälen in die umliegenden Straßen ausstrahlten.
Der Name entstand im Mittelalter, als Studenten und Professoren der Universität Paris ausschließlich auf Latein lehrten und diskutierten. Heute prägen Cafés und Buchhandlungen das Straßenbild, wo sich Besucher zwischen akademischen Gebäuden und kleinen Plätzen bewegen.
Die Metrostationen Luxembourg, Cluny-La Sorbonne und Saint-Michel-Notre-Dame bieten Zugang zu verschiedenen Teilen des Viertels. Viele Straßen sind für Fußgänger reserviert, während andere von Bussen und Taxis befahren werden.
Die Arènes de Lutèce, ein römisches Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert, liegt versteckt hinter modernen Gebäuden und wird heute als öffentlicher Park genutzt. Die ursprünglichen Steinsitze und die Arena sind noch gut erkennbar, obwohl die Anlage erst im 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurde.
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