Sauveterre-de-Guyenne, Mittelalterliche Bastide in Gironde, Frankreich
Sauveterre-de-Guyenne ist eine mittelalterliche Bastide mit vier Steintorgebäuden an den Himmelsrichtungen, die einen rechteckigen Marktplatz umgeben. Der Platz wird von Steinhäusern mit Erdgeschoss-Arkaden begrenzt, die traditionelle und moderne Läden beherbergen.
Die Stadt wurde 1281 von König Eduard I. von England gegründet und stand mehrmals unter englischer und französischer Kontrolle, bis sie 1451 endgültig französisch wurde. Diese wechselvolle Periode prägte ihre Architektur und Struktur.
Der zentrale Marktplatz behält seinen mittelalterlichen Charakter mit Steinhäusern und Arkaden im Erdgeschoss, die heute Geschäfte und Läden beherbergen. Diese historischen Laubengänge sind lebendige Orte, wo sich Besucher unter den Bögen vor Regen schützen können und das tägliche Leben der Stadt beobachten.
Der beste Weg, die Stadt zu erkunden, ist zu Fuß durch die rechtwinklig angeordneten Straßen rund um den zentralen Marktplatz. Die vier Tortürme sind gute Orientierungspunkte und zeigen die Grenzen des historischen Zentrums an.
Das ursprüngliche Straßenlayout folgt einem präzisen Schachbrettmuster aus dem 13. Jahrhundert, das die mathematische Genauigkeit der mittelalterlichen Stadtplanung zeigt. Dieses Muster bleibt heute noch sichtbar und macht es einfach, sich in den rechtwinkligen Straßen zurechtzufinden.
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