Méounes-lès-Montrieux, Gemeinde im Kanton Roquebrussanne, Var, Frankreich
Méounes-lès-Montrieux ist eine Gemeinde im Département Var, im Kanton Roquebrussanne und Arrondissement Brignoles in Südfrankreich. Das Dorf liegt im Tal des Gapeau, umgeben von Hügeln, Feldern und einem Kiefernwald, mit alten Steinhäusern und breiten Platanen entlang der Hauptstraßen.
Das Dorf hat eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht, als die Kartause von Montrieux im 12. Jahrhundert gegründet wurde und das Leben in der Umgebung prägte. Die heute im Dorf sichtbaren Steinbauten, Wasserkanäle und die 1540 errichtete Kirche zeugen von verschiedenen Bauphasen über mehrere Jahrhunderte.
Die Einwohner von Méounes-lès-Montrieux kennen ihren Ort unter dem Spitznamen "Kleines Schweizer Provence", wegen der vielen Wasserquellen, Kanäle und Brunnen, die noch heute im Dorf in Betrieb sind. Auf dem zentralen Platz finden regelmäßig Märkte und kleine Feste statt, bei denen lokale Produkte und Handwerk angeboten werden.
Das Dorf ist über die Straße D5 erreichbar, die Richtung Toulon und die größeren Städte der Region führt. Ein Besuch in den frühen Morgenstunden oder an Markttagen gibt den besten Einblick in das Alltagsleben des Ortes.
Die sogenannte Maison des 4 têtes aus dem 18. Jahrhundert hat eine Fassade, die von der Künstlerin Emilie Aldebert mit vier geschnitzten Gesichtern aus Stein verziert wurde, was im ländlichen Kontext des Dorfes ungewöhnlich ist. Die Kirche aus dem 16. Jahrhundert hat einen Glockenturm mit einem seltenen sechseckigen Aufsatz, den man beim Spaziergang durch das Dorf von Weitem erkennen kann.
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