Trans-en-Provence, französische Gemeinde
Trans-en-Provence ist ein kleines Dorf in der Region Var in Südfrankreich, bekannt für seine alten Häuser aus Stein und engen Gassen, die sich durch die hügelige Landschaft schlängeln. Das Zentrum wird vom Nartuby-Fluss geprägt, der kleine Wasserfälle und Kaskaden bildet und über mehrere traditionelle Brücken überquert werden kann.
Das Dorf wurde ursprünglich auf einem Hügel namens Saint-Victor gegründet und war früher als Infré bekannt, bevor die Bewohner nach dem Überqueren des Nartuby-Flusses umsiedelten. Über Jahrhunderte hinweg waren Olivenhaine und Seidenproduktion wirtschaftlich bedeutsam, und einst liefen einundzwanzig Mühlen entlang des Flusses, was dem Ort großen Wohlstand brachte.
Der Name Trans-en-Provence stammt aus dem Lateinischen und bedeutet 'jenseits', da Bewohner nach dem Überqueren des Nartuby-Flusses ihre Häuser auf einem neuen Gelände errichteten. Das Dorf bewahrt diese Beziehung zum Fluss bis heute, und Sie können sehen, wie das Leben um die Wasserläufe und kleine Brücken organisiert ist, die das Zentrum durchziehen.
Das Dorf ist einfach mit dem Auto über die Route D54 von nahegelegenen Städten erreichbar und verfügt über Parkplätze, von denen aus man die Erkundung zu Fuß beginnen kann. Die Wanderwege wie die Calant-Schleife und der botanische Lehrpfad sind gut zugänglich und eignen sich für Besucher aller Altersgruppen.
Der Puits Aérien oder Luftbrunnen von 1931 war eines der ersten Experimente, um Wasser direkt aus der Luft durch Kondensation zu gewinnen, was in dieser Region jedoch wegen der geringen Temperaturunterschiede in der Nacht nur begrenzt funktionierte. Die sichtbaren Überreste dieser Maschine zeigen den experimentellen Geist der Vergangenheit und bleiben ein interessantes Zeugnis technischer Innovationen.
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