Trans-en-Provence air well, Luftbrunnen in Trans-en-Provence, Frankreich.
Der Brunnen von Trans-en-Provence ist ein Denkmal zur Wasserernte aus der Luft mit einem zentralen Betonpfeiler, der von dicken Mauern aus Porphyr und Zement umgeben ist. Das Bauwerk erreicht eine Höhe von etwa 12 Metern und zeigt eine durchdachte Konstruktion mit Schieferdächern.
Das Bauwerk wurde 1931 von dem belgischen Ingenieur Achille Knapen errichtet, nachdem dieser sein Konzept auf einem Wasserkongress in Algier vorgestellt hatte. Das Denkmal erhielt 1983 offizielle Anerkennung als französisches Kulturdenkmal.
Der Brunnen trägt den Namen des Ortes, in dem er steht, und zeigt eine innovative Lösung für die Wasserbeschaffung in trockenen Gegenden. Das Bauwerk repräsentiert den Erfindergeist einer Zeit, als man natürliche Ressourcen auf kreative Weise nutzen wollte.
Das Denkmal befindet sich an der Montée de la Cotte im Dorf und lässt sich zu Fuß erkunden, während man die umliegende Landschaft betrachtet. Der beste Besuchszeitpunkt ist an trockenen Tagen, wenn die Struktur in vollem Licht sichtbar ist.
Das Bauwerk nutzt ein ausgefeiltes System aus Schieferdächern, die in bestimmten Winkeln angebracht sind, um Feuchtigkeit aus der Luft aufzufangen und in eine zentrale Sammelkammer zu leiten. Dieses Konzept war revolutionär für seine Zeit und basierte auf der Beobachtung natürlicher Prozesse.
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