Pitons du Carbet, Gebirgskette im Norden von Martinique, Karibisches Meer.
Die Carbet-Berge sind ein Gebirgszug im Norden Martiniques, der aus fünf vulkanischen Gipfeln besteht, die zwischen 1.070 und 1.196 Meter hoch sind. Der Gebirgszug ist vollständig von dichtem Regenwald bedeckt, dessen Vegetation von unten bis zur Spitze dicht und grün wirkt.
Der Gebirgszug entstand vor etwa einer Million bis 322.000 Jahren durch eine Reihe von Vulkanausbrüchen. Diese vulkanische Aktivität war früher als die Bildung des Mount Pelée, einer anderen bekannten vulkanischen Erhebung auf der Insel.
Die Berge sind für die lokale Bevölkerung ein wichtiger Teil der Identität Martiniques, und ihre Wälder bieten Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, die es sonst nirgendwo gibt. Die Menschen nutzen die Gegend zur Erholung und zum Wandern, und der Wald prägt das tägliche Leben der Inselbewohner.
Der Zugang zu den Bergen erfolgt über Wanderwege, die bei Morne-Vert und Plateau Boucher beginnen und eine frühe Ankunft erfordern. Die Wege sind steil und häufig nass wegen der vielen Regenfälle, daher sollte man geeignetes Schuhwerk und Ausrüstung mitbringen.
Während man den Berg hinaufwandert, verändern sich die Pflanzen dramatisch - am unteren Hang stehen hohe Bäume, weiter oben wird die Vegetation niedriger und struppiger. Oberhalb von etwa 1.000 Metern Höhe findet man nur noch Bergsträucher und offene Savannenlandschaften.
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