Hôtel de Lamballe, Diplomatische Residenz im 16. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Hôtel de Lamballe ist ein Gebäude im 16. Arrondissement von Paris, das heute als Sitz der türkischen Botschaft dient. Die Struktur verbindet klassische Architekturelemente mit modernen Funktionen als diplomatische Residenz.
Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert erbaut und gehörte der Prinzessin de Lamballe, die eine enge Vertraute von Marie Antoinette war. Nach der Französischen Revolution wurde das Anwesen umgewandelt und erlebte mehrere Besitzwechsel im Laufe der Zeit.
Im 19. Jahrhundert diente der Palast als psychiatrische Klinik, in der die Schriftsteller Gerard de Nerval und Guy de Maupassant medizinisch behandelt wurden.
Das Gelände ist heute nicht öffentlich zugänglich, da es als offizielle diplomatische Residenz genutzt wird. Besucher können das Gebäude von außen besichtigen, wenn sie an der Straße vorbeigehen, erhalten aber keinen Zugang zum Inneren oder zu den Gärten.
Der Gebäudekomplex wurde in den 1920er Jahren grundlegend umgestaltet, wobei nur ein altes Treppen-Kunstwerk aus Steinen aus dem ursprünglichen Garten erhalten blieb. Diese historische Treppe ist heute eines der wenigen Elemente, die an die frühesten Phasen der Stätte erinnern.
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