Musée Dapper, Afrikanisches Kunstmuseum im 16. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Musée Dapper war ein Kunstmuseum in der 16. Pariser Arrondissement, das sich auf die Kunst und Artefakte des südlichen Afrikas spezialisierte. Das moderne Gebäude an der Rue Paul Valéry verfügte über Ausstellungsräume, die unter anderem Objekte aus verschiedenen afrikanischen Kulturen zeigten.
Das Museum wurde 1983 in Amsterdam gegründet und zog 1986 nach Paris, benannt nach dem niederländischen Humanisten Olfert Dapper, der afrikanische Kulturen dokumentierte. Es schloss seine Türen 2017.
Das Museum war Treffpunkt für Kulturveranstaltungen rund um afrikanische Künste und Traditionen. Es bot Raum für Diskussionen und künstlerische Begegnungen zwischen Besuchern und Künstlern aus Afrika und dem Westen.
Der Ort befand sich in einem modernen Gebäude und bot neben den Ausstellungen auch einen Auditoriumsbereich für Aufführungen. Im Inneren gab es auch einen Museumsladen und ein Restaurant für Besucher.
Das Museum lud monatlich zu Filmvorführungen ein, bei denen Afrika-fokussierte Werke in entspannter Atmosphäre gezeigt wurden. Diese regelmäßige Filmveranstaltung war eine besondere Möglichkeit, sich mit afrikanischem Kino vertraut zu machen.
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