Hôtel de Breteuil, Privatpalais im 16. Arrondissement, Frankreich
Das Hôtel de Breteuil ist ein privates Herrenhaus im 16. Bezirk von Paris mit einer beeindruckenden Loggia im ersten Stock, die von Konsolen gestützt wird, und Fenster mit Maskarons. Die Fassaden öffnen sich zu großzügigen Empfangsräumen hin.
Der Architekt Ernest Sanson errichtete diese Residenz zwischen 1892 und 1902 für Henri Le Tonnelier de Breteuil, einen monarchistischen Abgeordneten. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude als Sitz einer Verwaltungsbehörde, bevor es 1954 Botschaft wurde.
Das Herrenhaus zeigt Louis-XV-Möbel und Gemälde von Louis Lagrenée, die den verfeinerten Geschmack der französischen Aristokratie widerspiegeln. Die Innenräume bewahren diese künstlerische Sammlung bis heute.
Das Gebäude verbindet moderne Ausstattungen wie Aufzug und Speiseaufzug mit klassischem französischen Design. Die Zugänglichkeit und die praktischen Einrichtungen ermöglichen einen angenehmen Besuch durch alle Stockwerke.
Das Gebäude funktionierte während des Zweiten Weltkriegs als Verwaltungssitz, bevor es später zur Botschaft umgewandelt wurde. Diese doppelte Rolle zeigt die Vielseitigkeit des Ortes in zwei verschiedenen historischen Epochen.
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