Château de Villebon-sur-Yvette, Renaissance-Schloss in Villebon-sur-Yvette, Frankreich.
Das Schloss von Villebon-sur-Yvette ist ein Renaissance-Bau, der in einem 25 Hektar großen bewaldeten Park an den Ufern der Yvette liegt. Die Anlage erstreckt sich etwa 20 Kilometer südlich von Paris und prägt mit seinen Steingebäuden und Parkwegen das Bild der Gegend.
Der Bau des Schlosses begann 1512 und wurde durch einen verheerenden Brand 1611 unterbrochen, nach dem Architekt Louis Métezeau es wieder aufbaute. Die Fertigstellung zog sich bis 1656 hin und prägte damit über ein Jahrhundert lang die Geschichte des Ortes.
Das Schloss beherbergt heute ein katholisches Kolleg und dient als geistliches Rückzugszentrum für Bildungs- und Sozialaktivitäten. Besucher können die Atmosphäre eines Ortes erleben, an dem Unterricht und Reflexion seit Generationen miteinander verbunden sind.
Das Schloss ist mit der RER-Linie B bis zur Station Palaiseau-Villebon oder über den TGV-Bahnhof Massy Palaiseau erreichbar. Die Zuganbindung macht einen Besuch von Paris aus relativ einfach, auch wenn vorher geklärt werden sollte, ob Besichtigungen möglich sind.
Das Anwesen bewahrt mehrere ursprüngliche Bauelemente, darunter das Sully-Eingangsportal, einen Wasserturm und ein Pavillon aus der Zeit Heinrichs IV. Diese Details zeigen, wie einzelne Teile des Ortes verschiedene Epochen überdauert haben.
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