Église Saint-Martin de Palaiseau, Romanische Kirche in Palaiseau, Frankreich.
Die Église Saint-Martin de Palaiseau besteht aus einem Schiff und zwei Seitenschiffen unter Holzdächern, die der Westfassade drei Giebel geben. Der mittlere Giebel hat ein romanisches Portal aus dem 12. Jahrhundert, darüber eine Skulptur der Jungfrau mit Kind aus dem 14. Jahrhundert. Über der Vierung erhebt sich ein 26 Meter hoher Schieferhelm auf einem Turm mit gekuppelten Arkadenöffnungen.
Die ursprüngliche Kirche entstand an einem Ort, wo die Königin Bathilde im 7. Jahrhundert eine Abtei gründete. Von diesem frühmittelalterlichen Bauwerk sind heute keine Überreste mehr vorhanden, da die Kirche später mehrfach umgebaut wurde.
Die Kirche ist dem heiligen Martin, dem Apostel Galliens, geweiht und steht auf den Höhen von Palaiseau nahe der alten Feudalburg über dem linken Ufer der Yvette. Der spätere Revolutionär Joseph Bara wurde hier am 31. Juli 1779 getauft. In der Krypta liegen die Gebeine der Familie Arnauld, die 1711 nach der Zerstörung von Port-Royal des Champs hierher überführt wurden.
Die Kirche steht auf den Höhen des Zentrums von Palaiseau, nahe der früheren Feudalburg am linken Ufer der Yvette, nicht an einem zentralen Platz. Die Westfassade öffnet sich durch das romanische Portal aus dem 12. Jahrhundert unter der Madonna mit Kind; Glockenturm und 26 Meter hohe Spitze stammen von 1866. In der Krypta liegen die 1711 überführten Gebeine der Familie Arnauld.
Die Fassade auf der Westseite zeigt eine Skulptur der Jungfrau Maria mit Kind aus dem 14. Jahrhundert, die sich über dem romanischen Portal befindet. Diese Steinarbeit wurde 1902 als Kulturdenkmal in die nationale Liste aufgenommen.
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