Viaducts in Morez, Eisenbahnviadukte in Morez, Frankreich
Die Viadukte von Morez sind fünf eiserne Brückenbauwerke, die sich über die steilen Hänge des nördlichen Jura erstrecken und Andelot-en-Montagne mit La Cluse verbinden. Sie sind massive Struktur aus Stahlträgern, die über enge Täler und über mehreren Meter Höhe hinweg führen.
Der Ingenieur Paul Séjourné entwickelte diese Bauwerke um 1900 als Teil der Eisenbahnstrecke der Paris-Lyon-Méditerranée. Die Konstruktion wurde 1912 abgeschlossen und ermöglichte den Zugverkehr über das steile Bergterrain der Region.
Die Viadukte sind Teil des Eisenbahnnetzes, das die Bevölkerung der umliegenden Bergdörfer mit dem Rest Frankreichs verbunden hat. Besucher sehen heute noch, wie die Strukturen das Tal durchqueren und dabei die Landschaft prägen, die viele Menschen in der Region täglich nutzen.
Die beste Aussicht auf die Viadukte erhält man von mehreren Aussichtspunkten in und um Morez herum, die leicht zugänglich sind. Die Eisenbahnstrecke ist noch immer in Betrieb, daher sollte man von den bestimmten Bereichen aus beobachten.
Die Viadukte sind Teil der sogenannten 'Linie der Schwalben', einer malerischen Eisenbahnstrecke, die über das Jura-Gebirge nahe der Schweizer Grenze verläuft. Diese Bahn ist für Liebhaber von historischen Eisenbahnen und atemberaubender Gebirgslandschaft eine der beliebtesten Zugstrecken Frankreichs.
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