Quartier Antigone, Neoklassizistisches Viertel in Montpellier, Frankreich
Antigone ist ein Wohnviertel auf einer Fläche von etwa 36 Hektar, das sich vom historischen Zentrum Montpelliers bis zum Fluss Lez erstreckt. Das Gebiet zeigt monumentale Gebäude mit vergrößerten klassischen Elementen und breite, großzügige Boulevards.
Im Jahr 1979 beschloss der Gemeinderat die Umwandlung der ehemaligen Kaserne Joffre in ein geplantes Stadtviertel, das von dem Architekten Ricardo Bofill entworfen wurde. Dieses Projekt machte das Gebiet zum ersten Ort einer großen urbanen Neugestaltung in Montpellier.
Die Straßennamen und Plätze erinnern an das antike Griechenland – Rue de l'Acropole, Place de Marathon und Place de Sparte prägen das Stadtbild. Diese Namen spiegeln die mediterranen Einflüsse wider, die das Gebiet durchwegs ausstrahlt.
Drei Straßenbahnhaltestellen der Linien 1 und 4 verbinden das Viertel mit dem Zentrum Montpelliers, was eine gute Erreichbarkeit bietet. Zahlreiche Geschäfte und Restaurants befinden sich überall verteilt und dienen sowohl Bewohnern als auch Besuchern.
Das Viertel wurde nach mathematischen Prinzipien der Goldenen Schnitt entworfen, was in der genauen Anordnung von Straßen und Gebäuden sichtbar wird. Diese durchdachte Proportionierung macht das Gebiet zu einem Beispiel für systematische urbane Planung.
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