Aqueduct from Mons to Fréjus, Römischer Aquädukt in Fréjus, Frankreich.
Das Aquädukt von Mons nach Fréjus ist ein römisches Wasserleitungssystem, das sich über etwa 26 Kilometer von den Hügeln von Mons bis zur Küstensiedlung erstreckt. Es überwindet dabei Höhenunterschiede durch unterirdische Abschnitte, offene Gräben und mehrere Steinbrücken über Täler.
Das Aquädukt wurde im 1. Jahrhundert nach Christus gebaut, um die römische Siedlung Forum Julii mit Wasser zu versorgen. Das Projekt war ein bedeutendes Ingenieurfeat der Römer, das zeigt, wie sie große Entfernungen für Wasserleitungen überwanden.
Das Bauwerk zeigt die römische Handwerkskunst durch ein Netzwerk aus unterirdischen Kanälen, Gräben und Brücken, die mehrere Täler durchqueren.
Mehrere erhaltene Abschnitte des Aquädukts sind verteilt und können von außen besichtigt werden, wobei die zugänglichsten Reste innerhalb von Fréjus liegen. Bequemes Schuhwerk und etwas Zeit zum Erkunden sind wichtig, da einige Teile abseits der Wege liegen.
Das Wasser floss durch das System langsam vorwärts und brauchte etwa 17 Stunden, um die gesamte Strecke vom Anfang bis zum Ende zu durchlaufen. Diese langsame Bewegung war tatsächlich beabsichtigt, um Druckaufbau und Beschädigungen am System zu vermeiden.
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