Pagode Hông Hiên Tu, Buddhistischer Tempel in Fréjus, Frankreich
Die Pagode Hông Hiên Tu ist ein buddhalistischer Tempel in Fréjus mit vietnamesischer Architektur, der sich durch eine rechteckige Form, erhöhtes Bodenniveau und verzierte hölzerne Drachenkanten auszeichnet. Das Gebäude zeigt traditionelle orientalische Gestaltungselemente, die es von europäischen Baustilen deutlich unterscheiden.
Die Pagode wurde 1917 gegründet und war damals das erste buddhistische Heiligtum, das in Europa errichtet wurde. Ihre Entstehung markiert einen wichtigen Moment in der europäischen Religionsgeschichte und zeigt frühe Verbindungen zwischen Fernost und Westen.
Der Tempel bewahrt vietnamesische buddhistische Traditionen durch regelmässige Feierlichkeiten, die Besucher erleben können. Feste wie das Tet-Neujahrsfest prägen das Leben an diesem Ort und zeigen, wie die Gemeinschaft ihre Wurzeln lebt.
Der Tempel ist an bestimmten Wochentagen für Besucher geöffnet, am besten erkundigt man sich vorher nach den genauen Zeiten. Bei der Ankunft sollte man respektvolles Verhalten zeigen und auf die Beschilderung achten, um die heiligen Bereiche richtig zu besuchen.
Im Garten steht eine nachgebildete Glocke aus einem bekannten Tempel in Huê, die einen sichtbaren Bezug zu Vietnam schafft. Daneben befindet sich auch eine grosse Buddha-Statue aus Stein, die die spirituelle Bedeutung des Ortes unterstreicht.
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