St-François-de-Paule, Gotische Kapelle in Fréjus, Frankreich
Die Chapelle Saint-François de Paule ist eine gotische Kapelle in Fréjus, die mit einem Spitzbogendurchgang, einem Rosettenfenster und fünf Strebepfeilern an der Rückseite gebaut wurde. Die Struktur nutzt Steine aus römischen Ruinen und lokalen Steinbrüchen, darunter roter Sandstein, der mit Bruchsteinen und behauenen Blöcken kombiniert ist.
Die Kapelle wurde 1522 von der Minims-Orden gegründet, nachdem der Hl. Franz von Paola die Stadt 1482 besuchte. Die Verbindung zur Pest-Legende und die frühe Gründung durch die Ordensgemeinschaft prägen die lange religiöse Geschichte des Ortes.
Die Kapelle dient heute noch als Gotteshaus unter der Diözese Fréjus-Toulon und wird von Besuchern als ruhiger Ort für stille Momente wahrgenommen. Der Innenraum bewahrt die religiöse Atmosphäre, die seit Jahrhunderten Pilger und Gläubige anzieht.
Der Ort ist leicht zugänglich und kann während des Tages besucht werden, wobei die gotische Architektur von außen und innen erkundet werden kann. Besucher sollten beachten, dass dies ein aktiver Gottesort ist und die Einhaltung von Ruhe und Respekt erwartet wird.
Der Glockenturm erhebt sich über vier verschiedene Ebenen mit unregelmäßigen Öffnungen auf jeder Seite und abgerundeten Bögen, die speziell für die Glockenkammer entworfen wurden. Diese handwerkliche Gestaltung zeigt die sorgfältige Anpassung des Bauwerks an seine religiöse Funktion.
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