Chartreuse de Bourgfontaine, Mittelalterliches Kartäuserkloster in Villers-Cotterêts, Frankreich
Die Chartreuse de Bourgfontaine ist ein Karthäuser-Kloster in Villers-Cotterêts mit wehrhaften Mauern und Befestigungsstrukturen, die den Klostergebäuden Schutz boten. Das Ensemble zeigt mehrere Bauphasen und verfügt über ein ausgeklügeltes Wassersystem, das die religiöse Architektur durchzieht.
Charles de Valois gründete dieses Kloster 1323, und sein Sohn Philippe VI setzte die Bauarbeiten fort und wünschte sich, sein Herz dort begraben zu werden. Diese frühe Gründung machte das Kloster zu einer bedeutenden Stätte der Kartäuser in der Region.
Der Ort zieht heute Besucher an, die sich für die Spiritualität und das Leben in einer abgeschiedenen Gemeinschaft interessieren. Die Architektur spiegelt die asketischen Werte wider, die das tägliche Leben der Mönche geprägt haben.
Der Zugang zum Gelände erfordert vorherige Planung, da Teile des Anwesens privat bleiben und bestimmte Bereiche für Besucher begrenzt sind. Es empfiehlt sich, sich vor einem Besuch über die Zugangsregeln zu informieren und gegebenenfalls eine Führung zu vereinbaren.
Das Kloster war im 16. Jahrhundert Zufluchtsort für religiöse Denker, die neue theologische Ideen verfolgten. Seine Abgeschiedenheit machte es zum idealen Ort für gelehrte Diskussionen und spirituelle Erneuerung.
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