Cité internationale de la langue française, Kulturzentrum in Villers-Cotterêts, Frankreich.
Die Cité internationale de la langue française ist ein Kulturzentrum in einem Renaissance-Schloss, das sich der französischen Sprache widmet. Das Gebäude enthält Ausstellungsräume, einen mit Glas überdachten Innenhof, ein Auditorium und Bereiche für künstlerische Residenzen, in denen die Kreativität mit Sprache im Mittelpunkt steht.
König Franz I. unterzeichnete 1539 in diesem Schloss ein Edikt, das Französisch zur offiziellen Sprache der französischen Verwaltung und Justiz machte. Diese Entscheidung markierte einen Wendepunkt in der französischen Geschichte und prägte die Rolle der Sprache im Land für die kommenden Jahrhunderte.
Das Zentrum zeigt, wie die französische Sprache in Alltag, Literatur und Medien lebendig bleibt und sich ständig verändert. Besucher können hier sehen, wie Menschen heute Französisch sprechen und schreiben, und entdecken regionale Besonderheiten in der Sprachnutzung.
Das Zentrum liegt in Villers-Cotterêts und ist zu Fuß leicht zu erreichen, wenn man durch die Stadt spaziert. Die meisten Räume sind barrierefrei gestaltet, und Informationen sind auf Französisch und Englisch verfügbar, was einen komfortablen Besuch ermöglicht.
Die Decke eines Raumes ist mit Wörtern dekoriert, die von Linguisten, Historikern und Bürgern gemeinsam ausgewählt wurden. Diese Zusammenarbeit macht das Projekt zu etwas Besonderem, da es zeigt, wie verschiedene Menschen die Sprache sehen und verstehen.
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