Chartreuse des Écouges, Mittelalterliches Kartäuserkloster in Saint-Gervais, Frankreich.
Die Chartreuse des Écouges ist ein Kartäuserkloster in Saint-Gervais, das sich in hügeligem Gelände an den Rand der bebauung erstreckt und aus Steinkonstruktionen mit isolierten Mönchszellen und gemeinschaftlichen Gottesdienstraum besteht. Das Gelände zeigt die typische Aufteilung eines Kartäuserklosters mit separierten Wohnbereichen, die durch Wege miteinander verbunden sind.
Das Kloster wurde 1116 gegründet und war ein wichtiger Ort für die frühe Ausbreitung des Kartäuserordens in Frankreich über mehrere Jahrhunderte. Die Struktur entwickelte sich im Laufe der Zeit, bis die Anlage im frühen 15. Jahrhundert ihre aktive Zeit endete.
Der Ort zeigt noch heute die Spuren der karmelitischen Lebensweise, wo Mönche in stiller Abgeschiedenheit lebten und beteten. Die einfache Gestaltung der erhaltenen Räume widerspiegelt das Gelübde der Askese und Einsamkeit, das Kartäuser praktizieren.
Der Ort ist über Waldwege erreichbar, die durch die Anlage und das umliegende Gelände führen und naturnahe Bedingungen aufweisen. Besucher sollten angemessenes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände uneben ist und die Wege durch Naturgelände verlaufen.
Das Kloster zeigt eine ungewöhnliche Kombination von völliger Einsamkeit und notwendiger Gemeinschaft, die nur in Kartäuserklöstern zu finden ist. Diese Balance zwischen isoliertem Wohnen und gemeinsamen religiösen Momenten war das Kernprinzip, das diesen Orden von anderen unterschied.
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