Trou qui souffle, Natürliche Höhle in Autrans-Méaudre-en-Vercors, Frankreich
Trou qui souffle ist eine Höhle im Vercors mit mehreren Eingängen, die durch ein verzweigtes Netzwerk von unterirdischen Gängen verbunden sind. Die Höhle befindet sich in einem bergigen Gebiet und ist über eine Straße in Méaudre erreichbar.
Die Höhle wurde 1936 entdeckt und war lange Zeit eine wichtige Quelle für Natureis, das in die nahegelegenen Städte transportiert wurde. Der Abbau von Eis aus diesem unterirdischen System war für die lokale Wirtschaft von Bedeutung.
Der Name bezieht sich auf das charakteristische Blasen und Pfeifen von Luft, das an den Eingängen zu hören ist. Diese Naturerscheinung hat dem Ort seinen Namen gegeben und macht ihn für Besucher sofort erkennbar.
Man kann das Gelände zu Fuß erkunden, muss sich aber auf unebene unterirdische Böden und enge Durchgänge einstellen. Warme Kleidung ist notwendig, da die Temperatur unter der Erde das ganze Jahr über kühl bleibt.
An zwei Felsspalten am Eingang strömt kontinuierlich kalte Luft aus und erzeugt dabei die charakteristischen Pfeif- und Blasgeräusche. Diese natürliche Belüftung verteilt die Kälte durch das gesamte unterirdische Labyrinth und schafft ein einzigartiges mikroklimales Phänomen.
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