Cité des 4000, Wohnkomplex in La Courneuve, Frankreich.
Die Cité des 4000 ist ein Wohnkomplex mit mehreren Betonstrukturen in brutalistischem Stil nördlich von Paris. Die Anlage besteht aus Hochhäusern und niedrigeren Gebäuden, die zusammen eine große Wohnsiedlung bilden.
Der Bau entstand zwischen 1956 und 1964 nach Entwürfen von Architekten Henry-Charles Delacroix und Clément Tambuté. Das Projekt sollte das Wachstum der Bevölkerung in der Pariser Metropole nach dem Krieg bewältigen.
Der Komplex spiegelt die Wohnpolitik der 1960er Jahre wider und beherbergt Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern. Die Gebäude prägen das Stadtbild und zeigen, wie Frankreich Wohnraum für Arbeiter und Familien schuf.
Das Areal liegt in der Gemeinde La Courneuve in der Nähe von Paris und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Der beste Weg, das Gelände zu erkunden, ist ein Spaziergang durch die verschiedenen Bereiche der Siedlung.
Seit 1986 wurde der Komplex grundlegend umgestaltet, wobei mehrere Gebäude abgerissen und das Gelände modernisiert wurden. Diese Veränderungen markierten einen Wendepunkt in Frankreichs Ansatz zur Stadterneuerung und zeigen den Wandel städtischer Wohnpolitik.
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