Fort de l'Est, Militärfestung in Saint-Denis, Frankreich
Das Fort de l'Est ist eine Militärfestung in Saint-Denis mit massiven Mauern und befestigten Türmen, die nach Bauweisen des 19. Jahrhunderts errichtet wurden, um Artillerieangriffe abzuwehren. Die Anlage verfügt über Kasernen, Lagerräume und Trainingseinrichtungen für Soldaten, die dort stationiert sind.
Die Festung wurde zwischen 1841 und 1843 unter Premierminister Adolphe Thiers erbaut und bildete Teil eines Netzes von 17 Befestigungen zum Schutz von Paris vor Invasionen. Während des Krieges 1870-1871 spielte die Anlage eine aktive Rolle bei der Verteidigung der Region gegen feindliche Truppen.
Die Festung behält ihre militärische Funktion bei und beherbergt 600 Soldaten, die am Vigipirate-Plan teilnehmen und Sicherheitspatrouillen in Paris durchführen.
Die Anlage ist umgeben von einem stabilen Verteidigungsperimeter, der für Besucher klar erkennbar ist. Die inneren Bereiche sind organisiert, um eine große Anzahl von Soldaten unterzubringen und militärische Operationen zu unterstützen.
Die Festung war während eines großen regionalen Konflikts im 19. Jahrhundert ein aktiver Schützenposten, von dem aus Geschütze auf nahe gelegene Orte abgefeuert wurden. Diese militärische Vergangenheit ist noch heute an den Strukturen und der Lage der Anlage erkennbar.
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