Cour de l'Industrie, Historischer Innenhof im Quartier Sainte-Marguerite, Paris, Frankreich.
Cour de l'Industrie ist ein Komplex aus drei aufeinanderfolgenden Hofen in der Rue de Montreuil im 11. Arrondissement von Paris, mit Werkstatten im Erdgeschoss und Wohnungen daruber. Das Ensemble misst etwa 60 Meter in der Lange und 10 Meter in der Breite und zeigt eine Mischung aus unterschiedlichen Bautechniken und Architekturstilen aus verschiedenen Zeitraumen.
Die Statte geht auf den Baron Georges de Heeckeren zuruck, der 1853 die Ruinen der koniglichen Tapetenfabrik Reveillon kaufte und das Gelande in Arbeiterwohnungen und Handwerksbetriebe umwandelte. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstand hier ein lebendiger Komplex, der die Entwicklung des Handwerksviertels Faubourg Saint-Antoine widerspiegelte.
Die Handwerksbetriebe im Erdgeschoss zeigen die traditionellen Fertigkeiten, die in diesem Viertel seit Generationen gepflegt werden. Besucher sehen heute noch Handwerker bei ihrer Arbeit in den Werkstätten, wo alte Techniken lebendig geblieben sind.
Der Eingang befindet sich in der Rue de Montreuil und liegt zentral im 11. Arrondissement mit guter Erreichbarkeit durch offentliche Verkehrsmittel. Das Viertel bietet zahlreiche Restaurants, Laden und andere Dienste in der unmittelbaren Umgebung, was es zu einem bequemen Ziel fur Fussganger macht.
Der erste Hof bewahrt original erhaltene Holzrahmenfiassaden aus dem 19. Jahrhundert, die dem Ensemble sein charakteristisches alteres Aussehen geben. Diese Details zeigen, wie Handwerkerviertel in dieser Zeit aussahen, bevor modernere Konstruktionsmethoden ublich wurden.
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