Quartier Sainte-Marguerite, Verwaltungsviertel im 11. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Das Quartier Sainte-Marguerite ist ein Verwaltungsviertel im 11. Arrondissement von Paris, das sich zwischen der Rue de Charonne und dem Faubourg Saint-Antoine erstreckt. Es ist ein dicht bebautes Wohnviertel mit Schulen, Kirchen und kleinen Geschäften entlang der belebten Straßen.
Das Viertel entstand im Zuge der Ausdehnung des Faubourg Saint-Antoine, einem Vorort vor den Stadtmauern von Paris, der ab dem 17. Jahrhundert rasch besiedelt wurde. Die Kirche Sainte-Marguerite, 1625 erbaut, war das erste Wahrzeichen eines Viertels, das sich durch Möbelhandwerker und Arbeiter einen Namen machte.
Das Viertel trägt den Namen der Kirche Sainte-Marguerite, die heute noch für Gottesdienste genutzt wird und deren schlichte Fassade zur Rue Saint-Bernard kaum auf das Innere schließen lässt. In den umliegenden Gassen findet man kleine Ateliers und Galerien, die das handwerkliche Erbe des Faubourg Saint-Antoine auf zeitgenössische Weise weiterführen.
Das Viertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Straßen übersichtlich und flach sind. Die Kirche Sainte-Marguerite ist tagsüber zugänglich und ein guter Ausgangspunkt, um die umliegenden Gassen zu entdecken.
In der Kirche Sainte-Marguerite befindet sich ein kleines Friedhof, auf dem der Legende nach Ludwig XVII., der junge Sohn von Ludwig XVI. und Marie-Antoinette, begraben sein soll. Diese Zuschreibung wurde nie endgültig bewiesen und bleibt bis heute Gegenstand historischer Debatten.
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