Court Philippe-Chatrier, Tennisplatz im 16. Arrondissement, Frankreich
Der Court Philippe-Chatrier ist das Hauptspielfeld von Roland Garros und verfügt über ein Schiebedach sowie etwa 14.900 Sitzplätze. Das Stadion bietet moderne Infrastruktur für Profitennismatches mit hohen technischen Standards.
Das Gelände wurde 1928 von Architekt Louis Faure-Dujarric erbaut, ursprünglich für einen Davis-Cup-Wettkampf zwischen Frankreich und den USA. Seitdem hat sich der Platz weiterentwickelt und wurde mehrmals modernisiert.
Das Stadion trägt seinen Namen seit 2001 zu Ehren von Philippe Chatrier, der lange Zeit die französische und internationale Tennisföderation leitete. Der Name würdigt seinen Einsatz für die Entwicklung des Tennissports in Frankreich.
Das Stadion verfügt über eine Flutlichtanlage, die es ermöglicht, Matches auch nach Sonnenuntergang durchzuführen, was besonders bei den French Open hilfreich ist. Der Platz ist gut erreichbar und gehört zum Roland-Garros-Gelände, das während des Turniers ausgewiesene Zugangswege hat.
Die Sitze des Stadions bestehen aus Holz der Vogesen, das 2020 während einer großen Renovierung die frühere Kunststoffbestuhlung ersetzte. Diese natürliche Materialwahl verbessert die Akustik und gibt dem Stadion ein wärmeres Aussehen.
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