Arp foundation, Kunstmuseum und Atelierhaus in Clamart, Frankreich
Das Arp-Museum ist ein Wohnhaus im Modernismus-Stil mit angrenzenden Kunstateliers in einem Garten in Clamart. Die Sammlungen zeigen Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und handgeschriebene Texte beider Künstler aus verschiedenen Phasen ihres Schaffens.
Das Paar erwarb das Grundstück 1927 und Sophie gestaltete daraufhin ein Architektur-Ensemble aus Wohnhaus und zwei Werkstätten. Nach dem Krieg und Sophies Tod entwickelte sich die Stätte später zu einem Museum für ihre künstlerischen Hinterlassenschaften.
Der Name der Stiftung ehrt das künstlerische Paar Jean und Sophie Taeuber-Arp und ihre Rolle in der Dada-Bewegung. Besucher sehen heute die Räume, in denen beide lebten und arbeiteten, und erleben unmittelbar, wie Kunstschaffen und Wohnraum miteinander verflochten waren.
Das Museum ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt in ruhiger Wohnlage, wo man Zeit zum Erkunden aller Räume einplanen sollte. Der Garten kann bei gutem Wetter besonders reizvoll sein und lädt zu langsamen Rundgängen ein.
Sophie Taeuber-Arp war nicht nur Künstlerin, sondern auch Architektin ihres eigenen Zuhauses und entwarf jedes Detail bewusst nach modernen Prinzipien. Dieses seltene Beispiel einer Künstlerin als Baumeisterin ihrer Lebenswelt ist heute noch in der räumlichen Struktur spürbar.
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